Aufarbeitung der 60er Jahre – Kultkneipen in Kaufbeuren/Allgäu

brückeroeseEs gab in den turbulenten 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts zahlreiche Kultkneipen, meist in den größeren Städten, der damaligen Bundesrepublik, in denen sich junge Leute begeistert den Klängen der neuen Musik hingaben und einen neuen Lebensstil einführten.
In Bayern war das Zentrum dieser Aktivitäten München, und Namen wie “Big Apple” und “PN” sind wohlbekannt. Aber nicht nur in den Großstädten tat sich etwas, nein, auch in der Provinz.
Nehmen wir zum Beispiel das Städtchen Kaufbeuren im Allgäu. Dort gab es in den 60er/70er Jahren in der Gutenbergstraße den “Kulttempel” “Ranch Bar” (später “Black Jack”, dann “Life” genannt), der junge Leute wie ein Magnet anzog.

Der Glanz ist leider schon lange dahin, heute erinnert nur noch die Fassade an den Lieblingstreffpunkt der jungen Leute. Der Rest des Gebäudes ist einsturzgefährdet, bzw. teilweise bereits abgerissen.

Nachdem Peter M. Roese in seinem Roman “Allgäu Sixties” (www.infoverlag.de/Inhalt/roese_allgaeu.php) der “Ranch Bar” schon eine Hommage darbrachte (siehe S. 190-194), hat nun der Kaufbeurer Filmemacher Matthias Berger (www.maberg-film.de) mit begeisterten freiwilligen Helfern das Thema ebenfalls aufgegriffen und dreht gerade einen Dokumentarfilm über das “Life”.
Endlich wird ein wichtiges Stück Zeitgeschichte Kaufbeurens weiter aufgearbeitet!

Nun sucht Matthias Berger noch Zeitzeugen, auch ehemalige Bundeswehrler aus Norddeutschland, die seinerzeit Lehrgänge an der Technischen Schule der Luftwaffe 1 in Kaufbeuren am Fliegerhorst absolvierten.
Meldet euch, ihr Junggeblieben Beat- und Rockfans.
Hier der Kontakt für Interessenten:
info@maberg-film.de oder matthias_berger11@yahoo.de

(Peter M. Roese)

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5 Gedanken zu „Aufarbeitung der 60er Jahre – Kultkneipen in Kaufbeuren/Allgäu

  1. karin hartig

    hallo, bin dabei gewesen und eine freundin von peter roese.
    waren ganz tolle zeiten. fast jedes wochenende erst ringkeller,“ dann ranch bar“.
    servus !!!

    Antwort
    1. peter m. roese

      Liebe Karin,

      ja, das waren herrliche, aufregende Zeiten, untermalt von unglaublich toller Musik – die bleiben für immer im Gedächtnis haften! Ich hoffe, wir können sie durch unsere Kommentare, Fotos usw. ein wenig aufleben lassen. Da können die jungen Leute von heute nachvollziehen, was ihre „Altvorderen“ so getrieben haben.
      The beat goes on …

      Antwort
    2. Irmgard Sabellek

      Hallo Karin, ich war auch immer dabei – war einfach super-toll.
      Auch wenn wir uns zeitenweise fast aus den Augen verloren hatten, irgendwie waren wir immer miteinander verbunden.
      Möchte diese Zeit niemals missen!

      Antwort
  2. Lorenz Schütz

    Ich war von Oktober 75 bis September 76 und dann nochmal für ein paar Monate 1977 als Soldat an der TSLW1 in Kaufbeuren. In dieser Zeit war Dienstags das Black Jack und Donnerstag das Ring Kaffee angesagt. Im Black Jack gab es zum Abschluss immer ein Schinken/Käse Toast. Ich werde die schöne Zeit und das Black Jack nie vergessen.

    Antwort
  3. peter m. roese

    Hallo Lorenz Schütz,
    schauen Sie doch mal in meinen Roman „Allgäu Sixties“ rein. Da wird Ihnen sicher vieles aus Kaufbeuren und vom Fliegerhorst bekannt vorkommen, nur hat sich das alles zehn Jahre früher zugetragen
    Alles Gute weiterhin
    Peter M. Roese.

    Antwort

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