Die Frauenbewegung der 60er Jahre

mädelsDie Frauenbewegung in Deutschland begann in den 1860er Jahren, im Zuge der damals herrschenden liberalen politischen Verhältnisse.
Louise Otto-Peters gründete 1865 den “Allgemeinen Deutschen Frauenverein”.
Die sich langsam etablierende Sozialdemokratie führte zum Erstarken der Frauenbewegung unter Clara Zetkin und später Rosa Luxemburg.

Um 1900 verstärkte sich die Frauenbewegung in Europa und den USA.
Am 12. November 1918 wurde das Wahlrecht für Männer und Frauen ab dem 20. Lebensjahr in der Weimarer Verfassung verankert. D
as stellte einen Meilenstein in der Frauenbewegung dar. Soweit in groben Zügen die Vorgeschichte.

1968 entstand, ohne an die etablierten Frauenverbände anzuknüpfen, die autonome Frauenbewegung.
Diese kam aus der Studentenbewegung heraus.
Man bezeichnete sie als “zweite Welle”, denn die erste Bewegung war ein grundsätzlicher Kampf um das Recht auf Bildung und das Wahlrecht.
Nun begann der Kampf gegen die Ungleichheit der Ehepartner, welche die Frau an “Heim und Herd” fesselte.
Es begann die Modernisierung der Rollenverteilung in der Geschlechterhierarchie, Verbesserungen in der Berufswahl und der Ausbildung.
Den fruchtbaren Nährboden dafür lieferten die “68er”, denn sie stellten die bis dahin geltenden Wertvorstellungen in Frage.

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