1968 – „THE SIRS“ aus Wien

sir3Von Klaus Schleser aus Essen erhielten wir den  Artikel über „THE SIRS“ aus Wien. Wir bedanken uns bei Klaus Schleser und „THE SIRS“ für den Text und die tollen Fotos !
*
Einst tourten Sie als Berufsmusiker durch ganz Europa. Erfolgreich! Ihre Haare waren länger als die der Beatles. Sie bekamen von ihrer Schallplattenfirma FONTANA Pures Gold für 50000 verkaufte Tonträger. „THE SIRS“ waren stets ein Garant für ausverkaufte Konzerte.
sirs2Handgemachte Beat-und Rockmusik – druckvoll, dynamisch und kreativ. 5 junge Musiker aus Wien, die von der großen Karriere träumten .. und es auch schafften.           Deutschland hatte seine „LORDS“ – Österreich seine „SIRS“. Regionale und überregionale Berichte in vielen Tageszeitungen, und … in der BRAVO.
Da, wo ‚The Sirs‘ spielten, war die „Hütte“ rappelvoll. Viele Veranstalter waren gleichzeitig auch Betreiber großer Tanzcasinos.
So auch „Heiner aus dem Kohlenpott“, die DJ-und Veranstalter-Legende aus Mülheim a.d.Ruhr. Sein „CORSO“ – ein ehemaliges Kino – war damals die „Top-Location“ der Stadt. Hier spielten die angesagtesten Interpreten und Musikgruppen – live – so auch „THE SIRS“.
Nicht nur einen Abend, sondern gleich für mehrere Wochen.
sirs3Heiner war so einer, ein Idealist, ein „positiv Verrückter“, der für gute Bands „sein letztes Hemd“ verschenkt hätte.
Als dann die Disco-Welle Deutschland überrollte, mußten viele der „Tanzschuppen“ schließen.  Livemusik war nicht mehr angesagt.                                                                  Auch das „CORSO“ gibt es heute nicht mehr.
Dafür aber „THE SIRS“ – sie sind wieder da, und haben auch heute noch eine Vielzahl von Fans in ganz Europa.

Die wilden Anfänge …
1968 entstand die Popgruppe „THE SIRS“. Gründungsmitglieder waren: Charly Foglar, Robert Zawiacic und Peter Güttenberger. Alle drei spielten zuvor im Akkordeonorchester Fiala.
Sie gründeten eine moderne Band mit den Namen „FLYERS“. Als nächstes holten sie Walter Madl in die Gruppe. Dieser empfahl Michael Manak als Sänger. Die Band war komplett.
sirs4Manager Winkovich besorgte Auftritte in Deutschland, Holland und der Schweiz. Die Gruppe änderte den Namen auf THE SIRS. Es wurden 2 Platten aufgenommen. „Sunshine Girl“ und „Proud Mary“.
„THE SIRS“ waren sehr erfolgreich 7 Jahre als Berufsmusiker in aller Welt unterwegs. Danach löste sich die Gruppe auf.

Sie lebten ihren Traum …
Ausgezeichnet mit dem goldenen Maxi als beste Beat-Band von Österreich und Nr. 2 in der Hitparade Deutschland (1969) – „THE SIRS“ – lebten und spielten sie ihren Traum- real und auf der Bühne.
Er führte sie in Städte wie London, Hamburg und Rotterdam. Sie tourten durch Deutschland, Österreich, Schweiz und die Benelux-Länder.
Medien wie die Musikzeitschrift BRAVO und auch Radio Luxemburg interessierten sich für sirs5die Band und berichteten regelmäßig.
Trotz aller Erfolge blieb die Band „auf dem Teppich“. Damals wie heute sind sie eine Band „zum Anfassen“.
Sie machen Musik der Musik wegen – und für ihr Publikum, das ihnen bis heute treu geblieben ist.

Wer mehr über die Band lesen möchte, kann dann mal hier klicken: http://www.the-sirs.at/

Advertisements

Ein Gedanke zu „1968 – „THE SIRS“ aus Wien

  1. MICHAEL MANAK

    jetzt ist er leider gestorben…
    Info von MIKE von THE SIRS, wir haben sehr erfolgreich im CORSO in Mühlheim an der Ruhr gespielt…
    RIP Heiner

    Mülheim
    Erinnerungen an die Disco-Zeit
    29.08.2015 | 08:10 Uhr

    Vielleicht haben Sie es gelesen. Vor kurzem erinnerte eine Todesanzeige in unserer Zeitung an „Heiner aus dem Kohlenpott“, eine „Legende“, die jetzt in Kleve verstorben ist. Vor allem Mülheimern, die in den 60er und 70er Jahren im Nachtleben unterwegs waren, dürfte der Name etwas sagen. „Heiner aus dem Kohlenpott“ gehörte damals zu den bekanntesten Disc Jockeys in der Region. In seiner Disco „Corso“ begrüßte er damals viele bekannte Stars zu Live-Auftritten. Legendär sind die Abende dort auch heute noch für viele, die sie damals miterleben durften.

    Das zeigen die Reaktionen bei Facebook auf den Tod von „Heiner aus dem Kohlenpott.“ Zahlreiche Mitglieder der „Du weißt“-Gruppe (rund 14 300 Mitglieder) nahmen das traurige Ereignis zum Anlass, um sich an fröhliche Zeiten im „Corso“ zu erinnern.

    Viel Eindruck haben offensichtlich Talentwettbewerbe hinterlassen, die später auch an der „Monning“ durchgeführt worden sind. Man will die Erinnerung wohl auch vertiefen. Schon wurde dazu aufgerufen, auch alte Fotos von damals dazu zu posten.

    Aber wieso nur digital an alte Zeiten zurückdenken? Vielleicht wäre eher mal ein Treffen der alten Gäste angesagt. So eine Disco wie das „Corso“ gibt es leider nicht mehr, aber Gelegenheiten, gemeinsam ein Bier zu trinken, die bieten sich auch in Mülheim. Und vielleicht wird dann auch irgendwann getanzt.

    Sebastian Sasse

    Erinnerungen an die Disco-Zeit | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
    http://www.derwesten.de/staedte/muelheim/erinnerungen-an-die-disco-zeit-aimp-id11038564.html#plx2135436721

    Antwort

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s