1965 – Meine erste Schlaggitarre und wie es weiterging

hullmann1Von Wolfgang Hullmann aus Oldenburg erhielten wir den folgenden Artikel. Die tollen Fotos stammen von Wolfgang Hullmann und Holger Spengeler. Wir bedanken uns!
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Am Anfang, 1963, war mein älterer Bruder Detmar mein musikalischer Kompagnon, der durch Klassenkameraden Inspiration nach Hause brachte. Wir übten auf einer von Mutti aus dem Haushaltsgeld bezahlten, bei Brandner in der Oldenburger „Lange Straße“ für 40 DM (absolut überteuert) gekauften Wanderklampfe unsere ersten Gitarrengriffe. Motiviert durch die tolle Musik dieser Zeit, und weil es im näheren Umfeld schon coole Typen gab, die sich in einer Band formierten, versuchten Klaus-Peter, der Sohn unseres Vermieters in der Moltkestraße, und ich, ebenfalls Musik zu reproduzieren, die nach Beat klang.

Wir sind im Jahr 1965:

Nach massivem Generve durch uns Geschwister gelang die Anschaffung einer elektrischen (!) Schlaggitarre. Ein geduldiger Musikalienverkäufer bei Sprenger Achternstrasse ebnete den Weg.
„Schön bunt“, war der Kommentar des Gitarrenlehrers meines Bruders zu unserer Investition mit Schaller-Elektronik und zentimeterhoher Saitenlage, von der wir Wunder erwarteten – die leider niemals eintraten.
Dass Gitarristen wie Attila Zoller, Joergen Ingman und Paul Würges auf ähnlich aussehenden Instrumenten Meisterliches zauberten ist mir bis heute ein Rätsel.

Jedenfalls entstand dieses Foto auf dem Balkon unserer Mietwohnung in der Moltkestraße. Von der rückwärtigen Hausseite waren es gerde mal 100 m Luftlinie bis zu der Villa an der Gartenstraße, die die „Brücke der Nationen“ und .. im Souterrain das „OT“ beherbergte. Von dort schallten von den Samstag-Abend-Tanzveranstaltungen aufregende Musik-Klänge bis in unser Schlafzimmer.
„Poor Boy“ hörte ich von dort früher als im Radio. Das Lords-Stück wurde intoniert von der Jugendband „Decoys“ .. mit Eugen Maus an den Drums. Eugen, das habt Ihr fein gemacht.

Meine verwitwete Tante Henny ertrug geduldig meine Aktivitäten auf ihrer Laute und ihrer Gitarre. Ein Klavier hatte sie auch, und wurde gar nicht böse über meine Missklänge. Von Freunden meines Bruders inspiriert, schloß ich mich der „Deutschen Waldjugend“ (mit der Oldenburg-Fraktion um Ulrich Ross – Klassenkamerad von Detmar) an, die zu der Zeit eine Alternative zu den Pfadfindern ist, und da wird ganz viel gesungen: Tolle Fahrtenlieder – wiederzufinden in der Sammlung des Voggenreiters-Verlages „Der Turm“ (ganz anders als das seichte Zeug, durch das Heino bekannt wird). Fast jeder spielt Gitarre, jeder dieser Knaben ist beat-verrückt, und ich lerne die Begleitung von „The Last Time“. Ein Meilenstein. Allerdings: In der „Waldjugend“ sind „Plektren“ verpönt – das muß alles aus den Fingern kommen.

Die Beat-Epidemie hatte sich ausgebreitet und auch nicht das ferne Wiesmoor in Ostfriesland verschont. Dort wuchsen Großcousins von uns auf, mit denen wir in jener Zeit viel Kontakt hatten. Gerd Theilen war Gitarrist bei „The Mods“, auf seinem Instrument schon sehr hullmann3mods versiert und eine wahre Inspiration für die Basics auf der Gitarre.

Bild The Mods – abfotografiert von Seite 35 der ersten Auflage des Hans-Jürgen Klitsch-Buches „Otto & Die Beatles-Jungs“ mit nachträglichen Beschriftungen durch meine Großtante.

Das Gerd’s Gitarrenklänge von einem prima Instrument kamen, ließ sogar meine Eltern nicht unbeeindruckt und haben unsere Verhandlungen zum „dringenden“ Erwerb einer „echten Brettgitarre“ mächtig erleichtert.
In seinem Zimmer im Anwesen der Landhändlerfamilie Theilen befanden sich auch wertvolle Equipment-Teile, und so spielte ich erstmals und ehrfürchtig auf einer Gitarrenanlage, in die ein Echolette-Bandhallgerät eingeschleift war. Ich war hin und weg.

Der positive Einfluss meines musikalischen Patenonkels gab den Ausschlag: Ich durfte mein Konfirmationsgeld bei „Sprenger Achternstrasse“ in den Kauf einer gebrauchten Höfner-Gitarre investieren.
Ein „Brett“ mit 3 Tonabnehmern, 3 Potis, Vibratorhebel (musikalisch korrekte Bezeichnung „Tremolo“ – Schwamm drüber.) Farbe vorn weiß, hinten schwarz. Das Teil war ja noch schöner als die Gitarren, die bei Quelle in der Gaststrasse zu bewundern waren.
Klaus Schmidt, Klassenkamerad von Detmar, hat sein Tonbandgerät bei uns gelassen: Jetzt gehts los: „Shakin All Over“ von den Lords lasse ich ein’s um‘ s andere Mal laufen. Okay, sitzt.
Jetzt mein aktuelles Lieblingsstück „Seven Golden Daffodils“ – und mit „Vibrato-Hebel“-Einsatz begleite ich herzerregend.

Kurz darauf fällt auch „Kumpel“ Klaus-Peter ein roter Höfner-Bass zu. Wir proben in dessen Halb-Parterre-Zimmer (wie kann man Kinder nur in so was wegschließen), angestachelt von zumeist „bissigen“ Kommentaren seines älteren Bruders Hans-Hermann. Wenn wir jetzt noch Verstärker hätten?
Das heimische Röhren-Radio darf nicht aus dem Wohnzimmer entfernt werden. Wie also „on the road“ gehen? Schulfreund und „Gebraucht-Technik-Händler“ Günther Nullmeyer bietet ein braunes „Dampfradio“ an. Muttis Portemonaie wird um weitere 40 DM leichter und mit weißer Farbe verschaffe ich dem Radio optische Nähe zum „Vox AC 30 German Version“. Wieso klingt das nur so leise und so dumpf ?
Der Wechsel auf unser Wega-Transistor-Radio verschafft bei gleichzeitigem Drücken 2er Tasten neue (Verzerrer-) Sounds und Beschäftigung bei Oldenburgs Radio- und Fernsehmechanikern, weil der Radioempfang ab diesem Moment auch nur noch verzerrt zu hören ist.

Sobald das Radio wieder heil ist, wird nächstens wieder Radio Luxemburg auf der Mittelwelle gesucht, ein kleines Mikro davorgestellt, das Tonbandgerät eingeschaltet (ein TK 140 Einknopf-Gerät – eine weitere Low-Budget-4 Spur-Sensation von Grundig, daß ich mir 1966 zum 13. Geburtstag vom bis dahin Ersparten kaufen durfte) und dann läuft die Aufnahme während des Schlafes, bis man irgendwann vom Schleifgeräusch des abgelaufenen Bandes wach wird.
Die „Beute“ wird in einem 4er-Zirkel mit Klaus Peter, Günther und meinem Cousin Hans-Peter Koopmann getauscht.

Günther hat ein tolles Fragment aus dieser Zeit gerettet, leider ohne die unnachahmlichen Kommentare der Radio-Moderatoren und Jingles, die diesen faszinierenden Radio-Nächten ihren Stempel draufdrückten.

Dieses Tonbandfragment gibt uns für die meisten der knapp 20 Titel hinsichtlich Interpret und/oder korrekter Titel-Bezeichnung Rätsel auf , die teils jahrzehntelang auf eine (Auf-)Lösung warten müssen.

Klaus-Peter und ich grasen die Stätten ab, wo Jugendbands zu hören sind: Gemeindehäuser, Jugendheime etc.
Sommerzeit: Wir radeln zum Freibad Nord am Flötenteich, treffen Klassenkameraden, machen Mädchenbekanntschaften, endlich: der erste Kuss. Höchste Zeit, in 2 Wochen werde ich vierzehn. Beim Flötenteich entdecken wir eine magische Stätte: Das Bauernhaus ! Fotos siehe Homepage „The Stingrays | History bzw. Band – Harald Houben“. An diesem angesagten Ort ist jeden Tag was los. „The Earls“ sollen da proben, aber angesagt sind „The Stingrays“, die in und um Oldenburg herum für Furore sorgen – wie die „Mac Five“, die allerdings an einem anderen Ort trainieren (sh. „Backstage“-Homepage | Die Band | Kalle Bröker).

Wer alt genug ist und über ein festes Taschengeld verfügt, geht ins BB (Four Kings, Cliff Cenneth, Midnights) oder Astoria und besucht insbesondere die AOSV-Veranstaltungen. Schulkameraden aus höheren Klassen wie Jürgen Boom vollbringen Unglaubliches, in dem sie Starbands wie Rattles und Kinks nach Oldenburg holen. Klaus-Peter und ich verfügen weder über das eine noch über das andere. Wir hospitieren bei den Rest-„Chimes“ um Heiko Grabowsky, ziehen weiter und treffen in einer Ludwig Freytag-Lagerhalle in Osternburg Nähe Wunderburgstrasse auf die „Lovelights“, die sich u.a. mit unseren Schulchorkameraden Hartmut Hühn (g) und Wolfgang Völzow (d) rekrutieren. Dank „Kalle Meyer“ verfügen die Jungs über ein vorzeigbares Equipment, daß den Begriff „Anlage“ verdient. Und musikalisch ist die Band auf einem guten Weg.

Nebenbei: Bei unseren Besuchen fällt mir ein einsames schwärzliches Schlagzeug mit der Aufschrift „The Teamworkers“ auf der Bass-Drum ins Auge.

Ich darf mich an einer Performance meiner Schulklassenband „The Rock-Stars“ um Onno im Hause der Familie Onken beteiligen. „Highlight“ unseres 4 Stücke-Programms ist „Yellow Submarine“. Der Applaus unseres Puplikums mit Iris und Freundinnen ist – wohlwollend formuliert – verhalten. Aber die Party ist nett.

Schulisch geht’s bei mir den Bach runter. Das erzwingt für meine vorerst letzten beiden Schuljahre den Wechsel von der Hindenburgschule auf die Realschule Margaretenstraße. Ich vermisse das kreative Umfeld der später (sinnvollerweise) auf „Herbert-Gymnasium“ umgetauften Schule, werde Klassenkamerad von Michael Maus, dem Bruder von Eugen, mit dem ich erst viele viele Jahre später Kontakt kriege. Der ging hier übrigens auch zur Schule, genauso wie ein Heinz-Günther Hartig, heute bekannt als Herausgeber des Oldenburger Rock’n’Roll-Musikmagazins. Und ich treffe auf meine Großkusine Uschi Suhrborg, das Patenkind der NWZ-Redaktion – eine Klasse unter mir – deren Vater, mein Großonkel Max, bei der Gema Oldenburg angestellt ist. Dem verdanken Uschi und ihre ältere Schwester Edda wahre Schätze an Schallplatten.

Eine weitere Begegnung auf der Margareten-Schule ergibt sich in einer Sport-Unterricht-Pause mit Thomas Kiel, der allerdings in die 10. (eins höher) eingestiegen ist. Wie wir später herausfinden, ist das die 3. Schule, die wir (relativ kurzzeitig) gemeinsam besuchen. Vor wenigen Monaten habe ich noch die Schulbank der 8. Klasse mit seinem jüngeren Bruder Willi auf der Hindenburg-Schule geteilt, was mit einem regen Austausch von Schallplatten der „Stones“ und Kinks verbunden war.
Möglicherweise ist Thomas‘ Aufenthalt hier ausschlaggebend für einen Auftritt der aus Stingrays- und Mac Five-Mitgliedern fusionierten „Foam“, die ich in der Aula über der Turnhalle erstmals erlebe. Und bin total beeindruckt von dem, was diese Band mit Detlef Wiedeke, Harald Houben, Hasso Bensien, Helmut Meyer und Thomas Kiel raushaut.
Immerhin schreiben wir das Jahr 1968, und die Musik hat sich in kürzester Zeit enorm fortentwickelt. Wer kann das denn „live“ noch spielen? Aber diese Band macht das und beherrscht u.a. Titel vom „The White Album“ der Beatles.
Einige Zeit später lerne ich jemanden kennen, den die Darbietung der Foam an diesem Abend gleichfalls begeistert hat: Wolfgang Wehner, Experte an den Tasten und musikalischer Kopf von „The Teamworkers“.

hullmann2 Herbst 1968 Jugendherberge Ahrweiler: Mit der „schön bunten“ Korpusgitarre auf Klassenfahrt (Foto Holger Spengeler).
Die Schüler-Discos AGO und NGO brummen. Im Jugendzentrum an der Peterstrasse gegenüber der NWZ sind Günther und ich jeden Nachmittag an den „Kickern“ (oben und unten) zu finden, begleitet von den Sounds, die von den im Keller-„Studio“ oft von Wolfgang Völzow aufgelegten Schallplatten wie „Tom Tom“, „Childen“, „If Paradise ..“ kommen.
Nach wie vor hat mich die Baumgartenstrasse mit dem Gretna Green und insbesondere dem Montparnasse (dessen Kicker-Automaten ich Bekanntschaften speziell mit Klaus Teebken und Frank Rauen verdanke), dem Scala, dem Chalet .. wie auch immer .. im Bann, und bleibe auch dem „OT“ treu, obwohl wir seit 1967 von der Moltkestrasse weggezogen sind, in den Stadtteil, wo meine Mutter ihre lokalen Wurzeln hat, nach Eversten.
Die Gegend um den Kiosk und dem Kino am heutigen Marktplatz beim Everstener Holz hat mal mit den Halbstarken auf ihren Kreidler-Hobeln aufregende Zeiten gesehen.

Unbeabsichtigt sorge ich für einen heimischen Aufreger durch eine von mir in Abwesenheit meiner Eltern anberaumte Party u.a. mit Großkusine Uschi als unschuldigem Gast, wo der spätere Zustand der Wohnung indiziert, daß ich in jüngster Zeit einige unpassende Bekanntschaften geknüpft habe.

Im „Summer Of 69“ geht meine Pflicht-Schulzeit zu Ende. Während meine Schulfreunde an der Nordsee zelten gehen, überbrücke ich einen Teil der Zeit bis zum Beginn meiner Banklehre bei der kleinen Raiffeisen-Bank in Eversten „auf See“ und deckel meine durch „Felix Luckner“ („Seeteufel“) und „Jack London“-(„Meuterei auf der Elsinor“)-Literatur inspirierte Abenteurerlust.
Ein Kunde meines Vaters, der als Anlageberater bei der Bremer Landesbank tätig ist, ermöglicht mir die Reise auf dem auf der Brands-Werft erstellten, zur Zeit containerfahrenden Seeschiff „MS Osternburg“. Hier bin ich Schiffsjunge auf Zeit. Kurioserweise treffe ich auch hier einen früheren Schulkameraden, Helmut Brummer, der eine Seemanns-Ausbildung begonnen hat.
Helsinki ’69: Hat Spaß gemacht. Helmut, allzeit gute Fahrt – wo immer Du auch steckst (hoffentlich nicht bei den Piratens in Somalia) !
Und da ist noch die Erinnerung an meinen 16. Geburtstag, der mich auf hoher See ereilt, wobei etwaige Geburtstagsgefühle in einem von den Decksleuten am Abend des 26.06. angezettelten Wodka-Gelage ertrinken (What Shall We Do ..). Danke, daß mir ein Ausbildungsplatz in der Bank sicher ist.

Januar 1971. Das Thema „Band“ ist für mich nicht mehr präsent. Die Beatles sind auseinander und in Oldenburg läuft seit den letzten Soulkonzerten der Bremer Shakespeares im Gymnasium Eversten öffentlich wenig.
Mit mir bin ich soweit im Reinen: Habe mich in die Azubi-Hierarchie der Bank mit Udo Warich, Heinz-Otto Griesel, Ingo Harms, Detlef Meier, Gerda Schütte & Co. eingefügt. Bei Sprenger habe ich mir meine erste „Shadows“-Langspielplatte „Bestsellers“ gekauft. Mit „Apache“ drauf, wonach ich ab jetzt meine Gitarre stimme. Verfüge über ein kleines Sparguthaben. Meine Freundin besucht die Oberstufe des Graf Anton Günther-Gymnasiums und hat meinen alten Spezi Klaus-Peter in der Klasse. Meine Alten daheim sind meist friedlich. Demnächst beginne ich mit Führerschein-Stunden. In der Berufsschule haben mein Freund Günther Nullmeyer und ich uns wiedergefunden und sitzen zusammen. Ein gutes Omen. Die Lehrer sind entspannt, betrachten uns als Menschen und gehen positiv mit uns um. Infolge des allgemeinen Wohlgefühls stimmen auch die Noten. Günther und ich können uns vorstellen, auch mal Berufsschullehrer zu werden. Kurz um: Alles easy.

Bis eines Tages, in den „Städtischen Handelslehranstalten“ an der Ammerländer Heerstaße .. Günther und ich schlendern auf dem Pausenhof, und Günther begrüßt ein auch mir bekanntes Gesicht aus Hindenburg-Schule-Zeiten.
Nach dem Small-Talk zwischen den beiden „na Christian – was machst Du so“ wendet sich unser „Bekannter“ an mich. Sinngemäß: Spielst Du nicht Gitarre? Wir haben ’ne Band. Ganz starke Truppe mit Chorgesang. Anlage sowieso. „Verstärker – hast keinen? – macht nix – komm trotzdem. Wir proben wöchentlich in einer speziellen Garage Nähe Alexanderhaus beim Fliegerhorst. Jetzt Samstag wieder. 14 Uhr da sein.“
Ich überlege: Samstag Nachmittags bin ich wie immer bei meiner Freundin. Okay, diesmal verspäte ich mich. Is‘ ja ein besonderer Anlaß. (Und ob). Also radel ich am Samstag aus Richtung Hauptstraße Eversten nach Bürgerfelde in Richtung Fliegerhorst. Gitarrentasche am Lenker, Kabel in der Jacke. Der Klassiker eben. Bis auf das Radio, das durfte zu Haus bleiben. Alexanderhaus – Garage – Leute da – Begrüßung: „Schön, das Du da bist. Wir sind die Teamworkers“.
Die Location am Alexanderhaus ist eine Garage im Stretch-Format. Innen-links vom Zugang ein Tresen, an der Stirnseite, wo das Garagentor sein sollte, steht Musikgerät. Ein Guyatone-Verstärker, ein rotes Schlagzeug, eine kleine einmanualige Orgel sind aufgebaut, im Halbdunkel schimmern verchromte Stative. Hier im Basislager von Jens-Uwe Werner, noch Schüler auf der Realschule Margarethenstraße, der eine professionelle Gesangskarriere anstrebt und dabei von Mutter und älterem Bruder sowie Mitschülern frenetisch unterstützt wird. Christian stellt ihn und die anderen heute Anwesenden vor: Wolfgang Wehner, Verwaltungsazubi und Tastenkönig der Teamworkers und Werner Böckmann, Kfz-Mechaniker-Azubi. Das ist der mit dem Schlagzeug. Wieso rote Drums? Man erklärt’s mir: Die schwarzen Drums gehören Hansi Keiper, der ist nicht mehr dabei. Der hat die Band ursprünglich als Beatband zusammen mit Wolfgang Wehner und dem Gitarristen Manfred „Heiner“ Wesemann, der auch weg ist und für den sie jetzt Ersatz suchen, gegründet: Zunächst als Trio, dann verstärkt durch Christian Behrens, derzeit Fachoberschüler, am Baß.
Mit Gigs u.a. in der Tanzschule Beuss und im Müggenkrug. Die haben schon mal ’ne Mark verdient und setzen aktuell auf englische und deutsche Schlager. Was ihnen mit einem entsprechenden Musiktitel als bisherigen Karrierehöhepunkt den 1. Platz bei der letzten „Die große Chance“-Veranstaltung bei Krückeberg eingebracht hat.
Die vorgegebene Musikrichtung ist eigentlich nicht mein Ding, aber die Truppe hat eine Aura aus der Kombination „Spaß, Ehrgeiz und Enthusiasmus“, die mir gefällt.
Die wollen mich ja wirklich. Meine erste richtige Band. Und das auf meine alten Tage ..
Und ’n Roadie ha’m die auch, der heißt Sven oder so ..

Nach einigen Proben-Samstagen fühle ich mich integriert. Meine Erwartung, ohne eigene Investitionen an den Großtaten der Teamworkers teilhaben zu können, soll sich nicht erfüllen. Mein Mentor Christian lotst mich zur Nordstraße 10 in ein Musikgeschäft mit viel Gerümpel aus den frühen 60ern. Mein erster Deal in Rico Fischmann’s Laden ist ein vorsintflutlich anmutender Kofferverstärker der Marke Schaller „für sofort“ 600 DM und weiteren 100 DM einen Monat später. Ein vergleichbarer VOX AC 30 liegt ungefähr beim Doppelten zu dieser Zeit. Jedenfalls sind meine neuen Kameraden zufrieden und meine Ersparnisse zur Gänze und bald auch meine Freundin futsch.

Dieser alte Kasten, der von meinen Eltern argwöhnisch registriert wird, ist dann bei meinem ersten öffentlichen Auftritt am 11.04.1971 in Wöbkens Gasthaus in Achternholt dabei. Ich erinnere mich gut an meine Nervosität, an des Sängers theatralische Gesten bei den Peter Maffay-Schnulzen und ähnlichen „Schlüpferstürmern“ sowie an die Milchflaschen auf der Bühne, die das Bild eines unschuldigen Kindergeburtstags vermitteln. Mein musikalischer Beitrag als Begleitgitarrist ohne Gesang ist dabei bescheiden. Trotzdem bin ich ab jetzt infiziert.

In die Stretchgarage am Alexanderhaus ist Besuch vom Fliegerhorst gekommen. Unsere dargebotenen Interpretationen gefallen und wir werden für eine Feier im Offiziersheim engagiert.
Für mich wird’s ein unvergessliches Erlebnis: Am Nachmittag auf einer Bank-Besorgung mit dem geliehenen Mofa eines Mit-Azubis in Hundsmühlen auf’s Pflaster geknallt und mit entsprechenden Bein-Blessuren die Nacht zumeist stehend auf der Bühne. Das Catering durch die Ordonnanz ist für uns Jungs ein Traum und wir bedanken uns, indem wir am frühen Morgen ein Zusatzkonzert geben. Jetzt wird’s nochmal richtig lebendig. Unter anderem hauen wir den aktuellen Rattles-Hits „The Witch“ raus. Sogar das gefällt den Fliegern.
hullmann4nwzUnsere Kombination mit jugendlich-enthusiastischer Präsentation und niedriger Gage wird mit viel Applaus bedacht und weiteren Verpflichtungen honoriert. Ab jetzt sind wir oft hier und jeder von uns kriegt eine „Green Card“, damit uns die lästigen Formalitäten an der Fliegerhorstwache Alexanderstrasse erspart bleiben. Nachdem Christian einmal seinen Kontrabass mit auf die Bühne gebracht hat, steht uns die Möglichkeit eines Shuttle-Services von hullmann4nwzfotoWohnung zum Fliegerhorst und zurück zur Verfügung. Auch die UHG ist auf uns aufmerksam geworden und engagiert uns.
Wir sind so intensiv dabei, daß ich mich sogar bei der Hochzeitsfeier meines Bruders für eine Probe von Roadie Sven von der Feier in einem Everstener Lokal zur Garage und wieder zurückbringen lasse.

Sommer 1971 spielen für wir eine gute Sache am Lefferseck, wofür wir Berufstätigen gern einen Urlaubstag opfern. Die NWZ bringt dazu am Folgetag diesen netten Artikel mit Bild.hullmann4nwzwinwood

Christian und ich mit unseren Klampfen, die in „Stevie Winwood-Manier“ an langen Gitarrengurten hängen.

Das ist sie: meine Konfirmationsgeldgitarre, eine Höfner 173, angeschlossen an einen Marshall-Bluesbraker-Kofferverstärker, den mir Rico leihweise für die Zeit der Reparatur des „Coca Cola“-Schadens an meinem Schaller-Verstärker überlässt.

Fotografiert hat’s ein ehemaliger Discjockey aus dem Fan-Club Pistolenstrasse mit seiner Polaroid-Kamera..

Der Auftritt am Lefferseck macht die Geschäftsführung vom Christopher of Bremen auf uns aufmerksam. Wir werden uns einig und absolvieren Auftritte an vier aufeinanderfolgenden Samstag-Abenden in der Disco. Einer der beiden DJs in diesen Wochen ist ein ehemaliger Mitschüler von mir, Peter Renkowski, der noch vor kurzem in der Wallstrassen-Nachbars-Disco, einem Vorläufer des späteren „For You“ (das heute noch dadurch publik ist, daß Klaus Baumgart vor seiner Karriere mit „Klaus und Klaus“ hier DJ war) aufgelegt hat.
hullmann5schlagerhimmelVor dem Engagement im Christopher gegenüber vom Lappan ist Sänger Jens-Uwe ausgestiegen. Einige Zeit später erscheint auf Ariola eine Single von ihm, die auch seitens der NWZ Erwähnung findet und, wie wir hören, in der Hitparade des Hessischen Rundfunks bis auf Platz 3 schießt.

Eins von den zu „tausenden“ verkauften Exemplaren seiner Ariola-Single 12427 AT landet auch in meiner Schallplatten-Sammlung und ist da bis heute. Genauso wie das Wah-Wah-Pedal von Schaller, daß mir Jens-Uwe vorher verkaufte.
Über 40 Jahre später ist das Tret-Gerät immer noch bei jedem unserer Auftritte „im Gepäck“, und wenn die Gelegenheit passt, dann kommt es bei „White Room“ zum Einsatz und klingt immer noch „schweinegeil“.

Vier Wochen, in denen wir uns in der Diskothek Christopher of Bremen Lange Straße Ecke Wallstraße rumlümmeln, uns austoben und mit der Mannschaft um Geschäftsfführer Burkhardt Neumann mit Peter Renkowski, Uwe Handschuh und und und .. jede Menge Spaß haben. Musikalisch jedoch ernüchternd: Die fehlenden Programmteile ohne Sänger Uwe werden provisorisch zum Teil mit Oldies wie „Play With Fire“ von den Stones geschlossen. „Stonessprachlich“ sind wir mit dieser wunderschönen Nummer allerdings „Out Of Time“, denn das ist ein krasser Kontrast zu den Disco-Knallern wie „Silver Machine“, „Child In Time“, „Inside Looking Out“ oder „Sex Machine“ vom Plattenteller.
Noch schlimmer wirken sich die technischen Lücken unseres Rest-PA-Equpments ohne Uwe’s Dynacord Eminent II und ohne durchsetzungsfähige Gesangsboxen aus. Zu allem Überfluss geht noch Keyboard-Wolfgang’s Gesangsverstärker in Flammen auf und Christian’s Bandechogerät verschwindet auf Nimmerwiedersehen. Einen Abend rettet uns der mit Werner befreundete Ludwig Eilers (Union Four | United Four) mit deren Gesangs-Anlage.
Unsere Show finde ich nicht übel: Das Intro in den Abend eröffnet Werner an den Drums und nacheinander kommen wir die Treppe aus dem Obergeschoss runter zur Bühne und vervollständigen den Song.
Irgendwann überkommt mich der Übermut und ich drangsaliere die Gitarre mit Windmühlenschlägen à la „Townshend“ und mit einem Jagdmesser anstelle eines Plektrums, was die Lebensdauer der Gitarrensaiten drastisch verkürzt.

Ein Gutes hat’s doch: Meine eher passive Rolle verändert sich jetzt: Ich bringe mich mehr in die Band ein – in einer vier Mann-Band ist jeder mehr gefordert – vor allem gesanglich: ein barmherziger Zuhörer verschafft mir ein Sennheiser-Mikro, das mein Grundig-Tonbandgerät-Mikro ablöst – mit passenden Mikroständer anstelle der Sonnenschirmhalterung. (Ersteren habe ich in Andenken an die wilden Zeiten behalten).
Demnach verfüge ich ja über „Beat-Club-Equipment“ – sh. Yankees-Auftritt in der ersten Beat-Club-Sendung: MD 421-Mikrophon, Höfner 173-Gitarre! Seltsamerweise klingt es anders (schlechter). Der durch meinen Unsinn bedingte häufige Gitarrensaiten-Wechsel führt zu einem Experiment mit geschliffenen Saiten, was dem höfner-tonabnehmer-typischen Gitarrensound völlig abträglich ist.
Per Saldo würde ich unsere Darbietungen im Christopher als mäßig bezeichnen, auch wenn sich Orgel-Wolfgang als guter Leadsänger präsentiert, den Christian und ich nach bestem Vermögen chormäßig unterstützen.

Wenige Wochen später folgt die Offenbarung.
Eine Band namens „Los Calvados“ tritt unsere Nachfolge im „Christopher“ an. Natürlich sind wir „Teamworkers“ zugegen und sind baff, mit welcher Wucht und Präzision diese Truppe aktuelle Titel wie „Black Magic Woman“ und „I Did what I Did For Maria“ rüberbringt.
Frank Pape (Gesang, Gitarre), Robert … (Baßgitarre und Saxophon), einer der drei Heinze-Brothers (Gitarre und Orgel), sowie Fritz Eggemann an den Drums. Nanu, den kenne ich doch noch von einem recht mutlosen Auftrtt einer Gemeinschaft, die sich „German Airforce“ nannte, in der OT an der Gartenstrasse, u.a. mit den Kameraden „Helli“ Reck und Hartmut Hühn – bevor der sich zu den „Lovelights“ absetzen konnte. Aber hier im Christopher wirft sich der „kräftige“ Fritz in’s Schlagzeug und bearbeitet bei dem Sweet-Titel „Poppa Joe“ die Trommelfelle und ein kurios wirkendes Mini-Becken, daß ich aus dem Staunen nicht rauskomme.
Das ist eine Lektion für uns, an diesem und den folgenden Samstagen.

„Los Calvados“!
Im speziellen konsterniert mich der Gitarrensound der beiden Gitarristen.
Man klärt mich auf: Das sind „Telecaster!“, richtig orginale Fender-Gitarren.
Whouw. Hätte ich kennen können aus verschiedenen Beat-Club-Sendungen.
Ab diesem Moment weiß ich:“Qualität kostet Geld“ – Geld, daß ich als arme (Azubi-) Socke nicht habe.

Wir wurschteln uns noch eine Weile durch – Bundeswehr Fliegerhorst – Bundeswehr Bümmerstede – Privatfeten usw.

Es gibt nochmal eine kurze Liason mit Sänger Uwe, dann trennen sich die Wege endgültig wegen unterschiedlicher Vorstellungen zu einem eventuellen Engagement im Haus Reckemeyer und der Honorierung des „Uwe-Managers“ Wolfgang Werner, des Sängers älterem Bruder.

Der Proberaum am Alexanderhaus ist natürlich weg und zwingt uns zum Improvisieren. Da sind wir nicht wählerisch. Eines Abends proben Wolfgang, Christian und ich auf dem „Everstener Holz“-Spielplatz (hinter besagtem Kiosk) mit Akkordeon, Kontrabass und „bunter Gitarre“. Unsere „unplugged“-Session lockt seltsame Individuen mit braunen Gesichtern, schluriger Kleidung und alkoholisch anmutenden Getränken in den Händen aus dem Gehölz. Wir beenden diese „Session“ frühzeitig.

Wir haben Glück und kriegen einen verschließbaren Raum im legendären Bauernhaus am Flötenteich als Übungsmöglichkeit.
Soweit ist das super, aber es ist eine ganz andere Atmosphäre, als ich das in Erinnerung habe – leider keine Spur mehr von dem früheren Treiben dort. Einer von den paar jungen Leuten, die da noch rumwuseln, ist Klaus Kayser, späterem Ehemann meiner Großkusine Uschi und GSG-Wohnraum-„Beschaffer“.

Wir fokussieren uns auf die im Spätherbst anstehende Titelverteidigung „Grosse Chance“, die wie im Vorjahr bei Krückeberg stattfindet. Aber unsere Truppe ist auf der Drummer-Position unstabil, weil Werner Probleme mit den Übungsterminen hat.
Willi Wübbenhorst, dessen Name mir aus Erzählungen meines Brudes Detmar von einer gemeinsamen Frankreich-Schüler-Austauschreise bekannt ist, beehrt uns einmal.

Schlußendlich entscheidet sich Hansi Keiper für ein kurzfristiges Comeback bei den Teamworkers. Für ‚Die Grosse Chance‘ proben wir 2 Nummern ein: Eine Wolfgang Wehner-Eigenkomposition und ein Titel von den Soulful Dynamics. Von deren aktuellen Chart-Erfolg sind wir dermaßen überzeugt, daß wir sicher sind, alle etwaigen Konkurrenten aus dem Feld zu haun.

Spätherbst 1971: „Die große Chance“ …. für die Teamworkers zum 2. Mal den Sieger zu stellen.
Am Nachmittag treten wir bei Krückeberg zur Probe an – Wolfgang, Christian, Hansi und ich. Vor dem etwa schon zur Hälfte besetzten Saal, darunter natürlich alle Kandidaten und ihr Anhang (mein Freund Günther ist auch da) stöpsel ich meine Höfner-Gitarre in Lothar Krogmanns’s VOX-Verstärker ein und empfange einen Rat vom versierten Gitarristen der von uns hoch geschätzten Hausband „Convairs“:
„Verhaltene Lautstärke – und wenn jemand ein Solo spielt, dann müssen die Kollegen leiser spielen und nicht umgekehrt der Solist lauter.“
Danke Lothar, diesen Satz habe ich oft beherzigt.
Entsprechend unserer Taktik präsentieren wir im Probedurchlauf Publikum und Mitbewerbern zunächst die langsame, nette Eigenkomposition unseres Keyboarders.

Die erste Überraschung:
Dieses gefühlvolle Stück wird kaum wahrgenommen.

Zweitens: „Los Calvados“ treten an.

Drittens: Sie haben sich mit „Heiner“ Wesemann (zur Erinnerung: leztes Jahr noch an gleicher Stelle erfolgreicher Teamworkers-Gitarrist) verstärkt – der zupft dann auch gleich das Intro von Danyel Gerard’s „Butterfly“, einem aktuellen Überflieger-Titel.
Perfekt gespielt bei der Probe.
„Schön aber langweilig“, denke ich noch so.

Jetzt gilt’s:
Wir treten an und machen ordentlich Dampf mit „Saah Saah Kumba“ von den Soulful Dynamics und müssen anschließend nochmal „Butterfly“ (ach wie schön gespielt) über uns ergehen lassen.
Es erklingen auch noch andere Beiträge, aber das Ding sollten wir doch wohl im Kasten haben.
Oder?
Die Jury gibt bekannt:
Diesjähriger Sieger sind „Los Calvados“ mit dem Titel „Butterfly“ mit einer Stimme Vorsprung vor den Teamworkers mit „Saah Saah Kumba“.
Wir schauen uns betreten an.
Christian und Hansi flüchten mit unbekanntem Ziel.
Wolfgang und ich flüchten auch und suchen beim Bierchen im Ofener Krug nach einer Erklärung für das Desaster.

Spätfolgen: Ein „Stimmungswandel“ bei uns Teamworkers.

Erkenntnis: Auch von „Los Calvados“ ist nicht zu vernehmen, daß die jetzt einen Schallplattenvertrag bekommen hätten.
Weder Teamworkers noch Los Calvados treten bei diesem Contest noch einmal an.

Die vierte Überraschung:
Günther erklärt mir, daß er uns leider seine Stimme nicht geben konnte – das Lied „Saah Saah Kumba“ mag er einfach nicht.

Und der eigentliche Gewinner dieses Abends … ist „Heiner“ Wesemann .. 2mal angetreten, 2mal gewonnen. Chapeau.

Zurück im Bauernhaus für weitere Proben – mal mit, zumeist ohne Schlagzeuger. Der Esprit ist raus.

Für unseren Sylvesterauftritt 1971 bei der UHG auf dem Fliegerhorst macht Fritz Eggemann den Ersatz-Drummer.
Im Januar erklären Christian und Wolfgang ein Zusammengehen mit Frank Pape und Fritz Eggemann von den „Los Calvados“.
In Wardenburg ist der letzte gemeinsame Auftritt. Ein Abschied in Freundschaft. Die nächsten Monate werde ich konzentriert auf meine Kaufmanns-Gehilfenprüfung im Sommer hinarbeiten, weiß aber im Innersten, dass ich über kurz oder lang wieder einer Band beitreten werde. In diesem Alter ist es noch so: Eine Tür schließt sich – und eine andere tut sich auf.
Die „Teamworkers“ sind als späte 60er-Jahre-Band noch in keiner schriftlichen Aufarbeitung über die Musik der Beatjahre in Oldenburg und Umgebung berücksichtigt. In der „Wesemann-Homepage“ existiert die Band nur bis 1970. Schon drollig.
Für Wolfgang, Christian und mich sind die gemeinsamen Erlebnisse noch oft Gesprächsstoff.

http://www.the-startracks-live.de/

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2 Gedanken zu „1965 – Meine erste Schlaggitarre und wie es weiterging

  1. Haller

    es ist die beste Musik; die bis heute bleibt immer wieder ,von einer neuen Band ,interpretiert wird, immer gleich gut ankommt und getanzt wird..bis 2015…und hoffentlich länger,,the beat goes on…

    Antwort

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