1961 – Ferien in Gudenhagen und anderswo

babs1Babsi Minibar sandte uns den folgenden Artikel, in dem sie einiges über ihre Ferien in den 60er Jahren erzählt. Auch die vielen, schönen Fotos stammen von ihr. Wir bedanken uns!
*

Ich weiß noch, dass, wenn meine Eltern in Urlaub fuhren, unsere Oma immer bei uns war.
Die schwerhörige, aber unsere liebste Oma.

Und irgendwann war auch ich groß genug, nämlich 5 Jahre, mit nach Gudenhagen bei Brilon fahren zu können. Das wurde irgendwie von Küppersbusch gefördert, wie, keine Ahnung. Noch nicht in der Schule, und dann 5 Wochen im Winter von zu Hause weg. Und das zum ersten Mal. Immerhin waren Zwillinge aus der Nachbarschaft mit, so war das Heimweh nicht zu stark. Wo mein Logo ist, der Schlitten, vorn die beiden Zwillinge, Elke und Bärbel und dahinter sitze ich.
babs2Und wieder ging es nach Gudenhagen, nun aber 3 Wochen in den Sommerferien, mindestens 2 Jahre später. Vermutlich 2 1/2 … Schwester Hedwig immer noch dabei, sie war eine richtig liebe Betreuerin. Auch die zivilen Damen waren sehr nett, wir haben uns bestens verstanden. Jetzt kam auch kein Heimweh mehr auf. Hier sitze ich in der ersten Reihe in der Mitte, direkt neben dem Jungen, also die Siebste von rechts.
babs31961 im Sommer war wieder Gudenhagen dran. Jetzt mal eine ganze Seite aus meinem Fotoalbum.

Unten rechts wurden Spiele oder Sketche zum Abschied geboten, wir hatten alle blaue Röcke an und weiße Blusen. In der Mitte als Mann ist meine damalige Freundin aus Dortmund, mit der der Kontakt leider abgebrochen ist. Ich bin die zweite von lrechts.

babs4Mit der katholischen Jugend ging es nach Sylt in 1962.
Da ich nicht richtig schwimmen kann, war das für mich kein großes Vergnügen.
Hier bin ich ganz rechts, ziemlich in der Mitte…

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Dann wieder Gudenhagen, grins, in 1963. Die mit dem weißen Stirnband und gerade in den Apfel beißend, das bin ich.

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1965 ging es ins Eichsfeld, Martinfeld in die Nähe von Heiligenstadt, also in die damalige Ostzone.
Hier kommen sie von der Feldarbeit heim.
Links sind die beiden Cousinen, dann ganz rechts der Onkel, der Vater derer, die links geht.

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1967 wieder mit der katholischen Jugend nach Torbole am Gardasee. Da war mal ein Tagesausflug nach Venedig.
Gondola, Gondola… da konnten wir einfach nicht widerstehen.

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1968 dann mit den beiden Freundinnen, mit denen ich auch in der Gondel saß, zur Weinlese nach Klotten an der Mosel, direkt hinter Cochem.

So, das soll’s gewesen sein.

Dann kommen nämlich schon Farb-Fotos, und so nostalgisch ist das dann nicht mehr.

Text und Fotos von Babsi Minibar

http://minibares.wordpress.com/

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Ein Gedanke zu „1961 – Ferien in Gudenhagen und anderswo

  1. Sabine

    Herrlich, die Fotos! Solche habe ich auch in meinen alten Fotoalben. Sommerkleider mit Pünktchen und weiße Söckchen, Haarbänder, genau das mochte ich auch. Dazu hatte ich einen langen blonden Zopf auf der einen Seite.

    Antwort

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