1960 – Der “Häuslebauer-Boom”, Teil 2

häusle4Text von Peter Roese und Fotos von Albert Roese.
*

Im Frühjahr 1960 wurde also in die Hände gespuckt und die Arbeit begann. Dort, wo die Fundamente später ausgeschachtet werden sollten, mußte zunächst der Mutterboden abgetragen und das Gelände nivelliert werden. Dies alles geschah nicht etwa mit Maschinen, sondern in Eigenleistung, nur mit Schaufel und Schubkarre! Das war vielleicht eine Schinderei und in der sommerlichen Hitze floß so mancher Schweißtropfen.

Dann kamen die Bagger und hoben die Baugruben aus. Das Fundament, der Keller und die Gebäude wurden von einer Baufirma errichtet, wobei die Hausbesitzer Handlangerdienste leisteten.
häusle5Im Fall meiner Eltern karrten wir den Mutterboden wieder herbei und schütteten ihn zur Terrasse auf. Meine Eltern hausten dann zu Teil schon im Keller. Ich zog es vor, im Zelt zu schlafen. Das hatte den Vorteil einer sturmfreien Bude, wenn ich hin und wieder nachts von einer liebesbedürftigen jungen Dame besucht wurde. Aber gehen wir nicht in die Details …
Zum Schluß wurde noch der Zaun um das Grundstück gezogen. Am 31. Juli 1960, bei herrlichem Wetter, erfolgte die Grundsteinlegung. Im November wurden bereits die ersten Häuser bezogen.

Hier gehts zum Teil 1…bitte klicken

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s