Die Queen und Nehru 1964 (1965)

nehru1Text von Peter Roese und  Fotos von Reni Roese
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Durch Zufall stieß ich unter meinen Unterlagen auf eine alte Zeitung, das “ERLANGER Tagblatt” vom 28. Mai 1964. Zwei Schlagzeilen sprangen sofort ins Auge: „Elisabeth kommt im Mai 1965 nach Bonn“ und „Die Welt trauert um Nehru“.

Erst kürzlich, fast 50 Jahre später, Ende Juni 2015, war die Queen wieder elnmal in Deutschland, gesund und munter, wie eh und je. Natürlich hatte sie uns zwischendurch auch mehrmals besucht und zwar im Mai 1978, im Oktober 1992 und im November 2004.

Jawarhalal Nehru (14.11.1889 – 27.051964), auch Pandit Nehru genannt, war in den 50er und 60er Jahren eine bekannte Figur der blockfreien Nationen auf der Weltbühne.
Er setzte sich auch für die Unabhängigkeit der noch existierenden Kolonien ein.
Nehru wurde 1917 Privatsekretär Mahatma Ghandis. Er war auch maßgeblich beteiligt an den zivilen Ungehorsamkeitaktionen Ghandis gegen die britischen Kolonialherren.
Nach der Unabhängigkeit Indiens am 15. August 1947, wurde Nehru der erste Ministerpräsident seines Landes. Allerdings kam es zur Aufteilung des Indischen Subkontinents, in die Staaten Indien und Pakistan. Das sorgt heute noch für Unruhe. Die Teilung forderte Millionen von Menschenleben.

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