Schlagwort-Archive: Iran 1968

1968 – Trip durch den Orient / Teil 7 / Schluss

ararat1Text von Peter Roese. Für die Fotos bedanken wir uns bei Nikolaus Weber.
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Beim Sonnenaufgang am nächsten Morgen ertönte das fröhliche Kikeriki eines Hahnes.
“Das Vieh könnte ich eigenhändig erwürgen”, brummte Nikolaus erbost.
“Du bringst mich auf eine Idee”, sagte ich, “wir haben doch immer Probleme, Fressalien in den Dörfern zu bekommen. Wie wäre es mit ein paar Hühnern und einem Käfig, den wir auf dem Dach des Busses befestigen. Da gäbe es frische Eier und ab und zu ein knuspriges Hähnchen.”
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1968 – Trip durch den Orient / Teil 6

dorfiran2Text von Peter Roese. Für die Fotos bedanken wir uns bei Nikolaus Weber.
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Der Bürgermeister lud uns in eines der Flachdach-Lehmhäuser ein, aus dem gerade einige Leute mit Bündeln bepackt herauskamen. Inzwischen hatte die Abenddämmerung eingesetzt.
“Die haben das Haus anscheinend gerade für uns geräumt”, sagte Nikolaus erstaunt.
Wir betraten einen großen, leeren Raum und zogen, wie es Landessitte war, die Schuhe aus.. Da erschienen auch schon ein paar Männer, die verschiedene Dinge mit sich führten, zwei davon einen großen Teppich, den sie am Boden ausrollten. Weiterlesen

1968 – Trip durch den Orient / Teil 5

dorfiranText von Peter Roese. Für die Fotos bedanken wir uns bei Nikolaus Weber.
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Es war kurz hinter Qazvin als die Dämmerung hereinbrach. Wir sollten uns langsam nach einer Übernachtungsmöglichkeit umsehen. Direkt neben der Straße stand eine Ruine, dahinter ein Dorf. Wir hielten an. Die Ruine entpuppte sich als als ehemalige Karawanserei.
“Das wäre doch ein schönes, abenteuerliches Hotel für eine Übernachtung”, rief Nikolaus erfreut.
Ich wollte erst einmal die Lage sondieren und schritt durch das verfallene Tor, hielt aber abrupt inne, denn ein bestialischer Gestank empfing mich. Weiterlesen

1968 – Trip durch den Orient / Teil 4

irankara1Text von Peter Roese. Für die Fotos bedanken wir uns bei Nikolaus Weber.
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Wir passierten das staubige Dogubayazit. Nun war es nur noch ein kurzes Stück bis zur iranischen Grenze.
Etwas südlich von der Stadt, auf einem Plateau, lag übrigens der sehenswerte Palast (Izhak Pascha Serail) des Kurdenemirs Izhak Pascha, aus dem 17./18. Jahrhundert. Unterhalb des Plateaus lagen die Reste der Stadt Eski Dogubayazit, die von den Russen gegen Ende des 1. Weltkriegs 1918 zerstört worden war. Wir kamen direkt am Berg Ararat (Agri Dagi, 5.165 m) vorbei. Weiterlesen