Schlagwort-Archive: Neuhaus an der Pegnitz

1960 – Der “Häuslebauer-Boom”, Teil 2

häusle4Text von Peter Roese und Fotos von Albert Roese.
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Im Frühjahr 1960 wurde also in die Hände gespuckt und die Arbeit begann. Dort, wo die Fundamente später ausgeschachtet werden sollten, mußte zunächst der Mutterboden abgetragen und das Gelände nivelliert werden. Dies alles geschah nicht etwa mit Maschinen, sondern in Eigenleistung, nur mit Schaufel und Schubkarre! Das war vielleicht eine Schinderei und in der sommerlichen Hitze floß so mancher Schweißtropfen.
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1960 – Der “Häuslebauer-Boom”, Teil 1

häusle1Text von Peter Roese und Fotos von Albert Roese.
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Die Wohnungssituation sah nach Beendigung des 2. Weltkriegs, gelinde gesagt, trostlos aus. Viele Städte waren nach den verheerenden Luftangriffen der Alliierten nur noch riesige Trümmerhaufen. Millionen Häuser und Wohnungen waren zerstört oder beschädigt. Zu den einheimischen Obdachlosen kamen noch Millionen von Flüchtlingen aus dem Osten, die eine Bleibe suchten.
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1962 – Der “Mittagsmörder” in Neuhaus an der Pegnitz

mittags1Text von Peter Roese und Foto von Reni Roese
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Am 2. November 1962, kurz vor Mittag, suchten meine Eltern die Zweigstelle der Sparkasse Eschenbach an der Bahnhofstraße in Neuhaus an der Pegnitz auf. Sie ahnten nicht, daß sich dort, kurz nachdem sie das Geldinstitut verlassen hatten, Schreckliches ereignen würde.
Gerade war das 12-Uhr-Läuten beendet, da betrat ein junger Mann die Sparkasse, um bei dem Sparkassenangestellten Helmut Holmer einen Hundertmarkschein wechseln zu lassen. Holmer begab sich in den Tresorraum, um das Wechselgeld zu holen.
Nach der Rückkehr fand er den jungen Mann, eine junge Mutter mit ihrem Töchterchen, sowie den 51jährigen Oskar Seidel vor. Weiterlesen

Der Roman “Allgäu Sixties” und die Burg Veldenstein in Neuhaus an der Pegnitz in den 60er Jahren

neuhaus1Text und Fotos von Peter Roese
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Man sollte es nicht glauben, aber in den 60er Jahren gab es in dem malerisch gelegenen Neuhaus an manchen Wochenenden so etwas wie ein reges “Nachtleben”. In einigen Lokalitäten war manchmal ganz schön was geboten!
Hoch über dem Dorf steht die 1269 erstmals erwähnte Burg Veldenstein. Die spielt in meinem Roman “Allgäu Sixties” eine besondere Rolle, denn dort oben, vor allem auf deren Bergfried, ging in den 60er Jahren so manche Party ab.
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