Schlagwort-Archive: Paris 1960

1960 – mit dem Fahrrad nach Paris – Teil 4 /die Rückfahrt

parisfahrrad1Zusammen mit Jürgen Ruhe war Peter Roese 1960 per Fahrrad von Erlangen nach Paris unterwegs. Der Text des 4. Teils ist von Peter Roese und die Fotos sind von Jürgen Ruhe.
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Leider hatten wir nicht genug Geld, um uns außer ein paar berühmten Sehenswürdigkeiten, inklusive Versailles, viel mehr anzusehen. Jedenfalls verließen wir die französische Hauptstadt und trampten nach Nancy (oder wie ein Ami sagte: Nänzi – wir glaubten zunächst es wäre seine Freundin!).
Die Fahrt dorthin verlief offensichtlich ereignislos, denn es blieb nichts im Gedächtnis haften. Halt, da ist noch eine weniger erfreulich Story. Ein Fahrer ließ uns mitten in der Nacht aussteigen. Es hatte vorher geregnet, aber zum Glück kam der Mond heraus. Nun hieß es, ein geeignetes Plätzchen zum Übernachten zu finden.
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1960 – mit dem Fahrrad nach Paris – Teil 3

3paris1Zusammen mit Jürgen Ruhe war Peter Roese 1960 per Fahrrad von Erlangen nach Paris unterwegs. Text und Fotos stammen von Peter Roese.
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Wie Jürgen schon in Teil 1 berichtete, hausten wir in Paris in der Jugendherberge, einer ehemaligen Fabrik. Das sah alles recht trist aus, aber wir wollten ja schließlich nur ein möglichst billiges Dach über dem Kopf haben. Von unserem Schlafsaal aus blickten wir auf den Hinterhof, wo sich die Toiletten befanden, und zwar eine ganze Reihe nebeneinander, Typ französisch, mit einem Loch im Boden und zwei Trittmulden.
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1960 – Mit dem Fahrrad nach Paris

paris1Von Jürgen Ruhe aus Erlangen erhielten wir nachfolgenden Reisebericht nebst Fotos. Wir bedanken uns! Die einleitenden Erklärungen sind von Peter Roese, der auf dieser Tour dabei war.
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Im Sommer 1960, wir waren damals gerade mal 16 Jahre alt, unternahmen mein Freund Jürgen und ich von Erlangen aus eine Fahrt nach Paris (dem damaligen Sündenbabel). Den Eltern gegenüber hatten wir vage Frankreich als Ziel unserer Fahrt angegeben. Wir fuhren mit den Rädern los, dann wurde getrampt (wenn das unsere Eltern gewußt hätten!). Jürgen hat erfreulicherweise ein Reisetagebuch geführt. Es bestand ursprünglich aus zwei Heften, von denen das 2. leider verschollen ist. Beginnen wir mit Jürgens Bericht. Ich werde versuchen den Rest der abenteuerlichen Ereignisse zu rekonstruieren, einige Beobachtungen von mir zu bringen und weitere Fotos beizutragen.
Ach ja, der Pitt, das bin ich, das war mein Spitzname.

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