Schlagwort-Archive: Samba-Bus

50.000 ! Thank You…

50000Eines Tages hatten wir die Idee, einen Blog über die 60er Jahre ins Leben zu rufen und ihn im www zu etablieren.
Kleine Geschichten wollten wir sammeln, von und über Menschen, die die 60er miterlebt haben und darüber etwas zu erzählen wissen.
Und was sollen wir sagen? Es ist eine motivierende Blog-Statistik, die uns entgegenblickt, denn die Gesamtanzahl der Aufrufe seit Start des Blogs ist in den vergangenen Tagen über die Zahl 50.000 geklettert.
roesemitbuchHerzlichen Dank hierfür an alle unsere Mitstreiter, die mit ihren Artikeln und Fotos dazu beigetragen haben, den Blog zu dem zu machen, was er heute ist.
Ein ganz dickes D.A.N.K.E. auch an alle treuen Blog-Leser sowie an alle Abonnenten!

Peter Roese hat diese “50.000-Aufrufe” zum Anlass genommen, 3 Stück seines Buches “Allgäu-Sixties” zu verlosen und 30 Stück zum Sonderpreis von 9,90 Euro (statt 14,90 Euro) anzubieten.
Wäre das nicht ein nettes Weihnachtsgeschenk für 60er Fans?
Wer bei der Verlosung dabei sein möchte, schickt bis zum 24.12.2015 eine mail mit dem Stichwort “Verlosung” an peter.roese@arcor.de
Wer sich nicht auf die Glücksfee verlassen und statt dessen direkt bestellen möchte, kann ebenfalls diese mailadresse nutzen. Dazu bitte unter Betreff das Stichwort “Bestellung” eingeben.

Advertisements

1967 – Mit meinem Hippie-Bulli nach München

hippie-BulliText und Fotos von Peter Roese
*
Es war eine fröhliche Gesellschaft, die ich an einem Samstag um die Mittagszeit im Spätsommer 1967 mit meinem betagten Hippie-Bulli KF – L 799, genannt “Moospflänzchen” (es ließ sich nie feststellen, wer auf diesen seltsamen Namen gekommen ist!), Richtung München kutschierte. Der Motor brummelte beruhigend sein übliches Lied und der VW-Bus rappelte wie immer. Unser Ziel war der berühmte Beatschuppen PN.
Weiterlesen

1968 – Trip durch den Orient / Teil 7 / Schluss

ararat1Text von Peter Roese. Für die Fotos bedanken wir uns bei Nikolaus Weber.
*
Beim Sonnenaufgang am nächsten Morgen ertönte das fröhliche Kikeriki eines Hahnes.
“Das Vieh könnte ich eigenhändig erwürgen”, brummte Nikolaus erbost.
“Du bringst mich auf eine Idee”, sagte ich, “wir haben doch immer Probleme, Fressalien in den Dörfern zu bekommen. Wie wäre es mit ein paar Hühnern und einem Käfig, den wir auf dem Dach des Busses befestigen. Da gäbe es frische Eier und ab und zu ein knuspriges Hähnchen.”
Weiterlesen

1968 – Trip durch den Orient / Teil 6

dorfiran2Text von Peter Roese. Für die Fotos bedanken wir uns bei Nikolaus Weber.
*

Der Bürgermeister lud uns in eines der Flachdach-Lehmhäuser ein, aus dem gerade einige Leute mit Bündeln bepackt herauskamen. Inzwischen hatte die Abenddämmerung eingesetzt.
“Die haben das Haus anscheinend gerade für uns geräumt”, sagte Nikolaus erstaunt.
Wir betraten einen großen, leeren Raum und zogen, wie es Landessitte war, die Schuhe aus.. Da erschienen auch schon ein paar Männer, die verschiedene Dinge mit sich führten, zwei davon einen großen Teppich, den sie am Boden ausrollten. Weiterlesen

1968 – Trip durch den Orient / Teil 5

dorfiranText von Peter Roese. Für die Fotos bedanken wir uns bei Nikolaus Weber.
*
Es war kurz hinter Qazvin als die Dämmerung hereinbrach. Wir sollten uns langsam nach einer Übernachtungsmöglichkeit umsehen. Direkt neben der Straße stand eine Ruine, dahinter ein Dorf. Wir hielten an. Die Ruine entpuppte sich als als ehemalige Karawanserei.
“Das wäre doch ein schönes, abenteuerliches Hotel für eine Übernachtung”, rief Nikolaus erfreut.
Ich wollte erst einmal die Lage sondieren und schritt durch das verfallene Tor, hielt aber abrupt inne, denn ein bestialischer Gestank empfing mich. Weiterlesen

1968 – Trip durch den Orient / Teil 4

irankara1Text von Peter Roese. Für die Fotos bedanken wir uns bei Nikolaus Weber.
*
Wir passierten das staubige Dogubayazit. Nun war es nur noch ein kurzes Stück bis zur iranischen Grenze.
Etwas südlich von der Stadt, auf einem Plateau, lag übrigens der sehenswerte Palast (Izhak Pascha Serail) des Kurdenemirs Izhak Pascha, aus dem 17./18. Jahrhundert. Unterhalb des Plateaus lagen die Reste der Stadt Eski Dogubayazit, die von den Russen gegen Ende des 1. Weltkriegs 1918 zerstört worden war. Wir kamen direkt am Berg Ararat (Agri Dagi, 5.165 m) vorbei. Weiterlesen

1968 – Trip durch den Orient / Teil 3

araratkamelText von Peter Roese. Für die Fotos bedanken wir uns bei Nikolaus Weber.
*
Der schneebedeckte Gipfel des Berges Ararat, wo die biblische Arche Noah gelandet sein soll, war in der einbrechenden Dämmerung gerade noch zu erkennen, als wir uns nach einem geeigneten Rastplatz für die Nacht umsahen. Keine Ortschaft war weit und breit zu entdecken. Die Dunkelheit brach herein, als ich den Bus auf eine sanfte Anhöhe nahe der Straße steuerte und bei einer Steinsäule stehen blieb.
Weiterlesen